Schlechte Kombi: Proteine und süße Getränke

Wer regelmäßig Sport treibt, sollte sich möglichst eiweißreich ernähren. Bis zu zwei Gramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich sind je nach Sportart ratsam, um das Optimum aus seinen Training herauszuholen. Ganz wichtig dabei: Bloß keine zuckerhaltigen Getränke zu einer proteinreichen Mahlzeit trinken. Denn das wirkt sich negativ auf die Leistung aus und macht das Training zunichte, wie eine neue Studie zeigt.

Eiweiß ist für Sportler essentiell (Foto: adpic)

 

Kaum ein Sportler, der sein Training Ernst nimmt, achtet nicht auch auf seine Ernährung. Vor allem wenn es um Muskelaufbau geht, kommt ein Plus an Eiweiß auf den Teller und das ist auch gut so. Die tierischen und pflanzlichen Proteine erfüllen viele wichtige Aufgaben im Körper eines Sportlers: 
  • Sie dienen dem Körper als Baustoff von Enzymen und Hormonen.
  • Sie sind ein wichtiges Strukturelement für die Muskelfasern, Sehnen, Knorpel und Knochen.
  • Sie helfen dem Immunsystem dabei Antikörper zu bilden.
  • Sie üben eine wichtige Transportfunktion im Blut aus.
  • Sie tragen wesentlich zum Muskelaufbau bei.
  • Sie unterstützen die Regenerationsprozesse nach einer anstrengenden Einheit.
Viele gute Gründe für Sportler also, sich eiweißreich zu ernähren. Die Proteine können ihre vielfältigen Aufgaben aber nur dann erfüllen, wenn sie nicht gleichzeitig mit einer zuckerhaltigen Getränk eingenommen werden. So das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie. Das Süßgetränk hat gleich mehrere negative Auswirkungen auf den Körper:
  • Trotz der Proteine kommt es zu einer Reduzierung des so wichtigen Fettstoffwechsels.
  • Der Körper benötigt weniger Energie, um die Mahlzeit zu verstoffwechseln und das wirkt sich negativ auf die Energiebilanz aus.
  • Die verminderte metabolische Effizienz führt außerdem dazu, dass der Körper mehr Fett speichert. Und mehr Fett bedeutet weniger Leistung. 
  • Außerdem führt die Zucker-Eiweißkombination verstärkt zu Heißhungerattacken wenige Stunden nach der Mahlzeit.
Das logische Fazit der Wissenschaftler: Wer möchte, dass sein Training Früchte trägt, sollte auf die Kombination zuckerhaltige Getränke (dazu gehören auch die bei Sportlern so beliebte Apfelsaftschorle sowie die meisten Energydrinks) lieber verzichten. Als ideal gilt Mineralwasser.



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